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Im Dezember 2000 ist eine Studie zu Art. 14 GG im Waxmann Verlag erschienen. Anliegen der Arbeit ist es, eine Konzeption zur Eigentumsgarantie auszuformen, welche die besondere Stellung des allein den Eigentumsinhalt bestimmenden Gesetzgebers in Einklang bringt mit den Anforderungen an ein Freiheit schaffendes Grundrecht – auch und gerade gegenüber eben diesem Gesetzgeber. 
Die sog. Normgeprägtheit des Eigentumsschutzes zu akzeptieren und konsequent umzusetzen heißt nicht – wie auch in neuerer Zeit immer wieder behauptet wird – den Launen des Gesetzgebers hilflos ausgesetzt zu sein. Doch bedarf es dringend weiterer Anstrengungen, die Konturen der dem Gesetzgeber durch die Eigentumsgarantie gesetzten Grenzen zu schärfen. Auch das Ringen um die Beschreibung des verfassungsrechtlichen Eigentumsbegriffs hat bislang kaum zu hinreichend tragfähigen Ergebnissen geführt. Hier sucht die vorliegende Studie weiterführende Antworten zu geben. 
Darauf aufbauend können dann Halbherzigkeiten der Lehre und Rechtsprechung im Umgang mit der Normgeprägtheit angeprangert und einer konsequenten, gleichwohl aber hinreichend schutzintensiven Lösung zugeführt werden.
Näheres zum Inhalt kann der ausführlichen Zusammenfassung (25 Seiten) oder aber hier einigen weiteren einführenden Sätzen entnommen werden.
Nun noch einige Worte zur ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte dieser Studie. Sie beruht auf der arg aus dem Ruder gelaufenen Planung, einen Aufsatz über die eigentumsgrundrechtliche Einordnung des umsetzenden Verwaltungshandelns zu verfassen. Nähere Erklärungsversuche, wie daraus (statt einer kurzen Unterbrechung der Examensvorbereitung) in beinahe zweijähriger Arbeit eine weit über 300seitige Studie zur Eigentumsdogmatik entstanden ist, mögen mir an dieser Stelle erspart bleiben. Insoweit möchte ich auf das Anfang des Jahres in der Süddeutschen Zeitung erschienene Kurzinterview verweisen. Jedenfalls darf ich nun sehr froh sein über die freundliche Aufnahme des Manuskripts durch Prof. Dr. Ehlers. An ihn trat ich heran, als ich Ende letzten Jahres erstmals die wesentlichen Teile der Studie gedanklich zum Abschluß gebracht hatte. Ihm möchte ich auch auf diese Weise meinen Dank für die bisherige und auch weiterhin in Aussicht gestellte Unterstützung aussprechen. 
Die LeserInnen dieser Studie bitte ich sehr herzlich um jede Form von Kritik – dies um so mehr, als eine zweite Auflage im Rahmen eines Promotionsverfahrens angestrebt wird. 
Wer sich nun aber zunächst einen umfassenderen Eindruck von dieser Arbeit verschaffen will, den verweise ich noch einmal auf die ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Argumentationslinien sowie auf die Leseprobe, die den Abschnitt zur Einordnung des umsetzenden Verwaltungshandelns wiedergibt.
Abschließend habe ich vielmals Michael Scholz (nicht nur) für die Erstellung dieser Homepage zu danken und möchte ein weiteres Mal die Bitte um die dringend erwünschte Kritik an dieser Arbeit wiederholen, auch im Wege über das hier angebotene Formular,

Münster im Dezember 2000

Ansgar Grochtmann

Zur Fortsetzung der Einleitung...

 

 

 

© Ansgar Grochtmann 19992001, Alle Rechte vorbehalten
 
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